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Das sind die 12 wichtigsten Effekte in Premiere Pro

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Da ich Videoschnitt unterrichte, kommt von Einsteigern immer die Frage was das Beste Schnittprogramm ist. Meine Antwort darauf ist seit einigen Jahren Davinci Resolve.
Die Ausnahme von meiner Empfehlung ist, wenn jemand sich bereits eingearbeitet hat in eine Software. Dann nutzt euer vorhandenes Wissen weiter, bevor ihr zur nächsten Software wechselst und bleibt erstmal bei der Software die ihr bereits kennt!

Wenn das Premiere Pro ist, dann gibts dort den großen Bereich der Effekte. Effekte sind: Tonübergange, Videoübergänge, Videoeffekte usw. Mit Effekten kannst das das Bild und den Ton “manipulieren” / umändern / verbessern …

Das ist einer der wichstigsten Bereiche und Funktionen in Premiere. Übrigens kann man noch Drittanbieter Effekte hinzufügen das sind z.B. VST-Effekte aber dazu an einer anderen Stelle mehr. Fangen wir an mit den mitgelieferten Effekten die jeder beim abonnieren von Premiere dazu bekommt.

Meine am häufigsten genutzten Effekte sind diese hier:

Ich habe mir einen eigenen Ordner angelegt “Meine Lieblingseffekte” 🙂 Das machst du mit dem kleinen Ordnersymbol im Effekt-Fenster rechts unten. Dann ziehst du deine Lieblingseffekte in diesen Ordner per Drag-and-Drop.

Erklärung:

  • Konstante Leistung: Damit mache ich Ton-Überblendungen, wenn zwei Clips unterschiedlich laut/leise sind.
  • Lens Distortion: Hier kannst du Verzerrungen aus Objektiven rausnehmen z.B. GoPro und Drohnenaufnahmen
  • Lumetri-Farbe: Das ist wie Lightroom in Premiere. Annähernd unendliche Farb/Helligkeits/Kontrast-Bearbeitungsmöglichkeiten für dein Videomaterial
  • Morph-Schnitt: Damit werden 2 Videosequenzen beim Übergang so berechnet, dass es wie ein nahtloser Schnitt aussieht.
  • Rauschunterdrückung: Bildrauschen bei hohen ISO Werten redzuieren
  • Unscharf maskieren: Videomaterial schärfer machen. Ideal auch wenn du niedrig aufgelöstes Material mit hochaufgelöstem Material mischst. Dann einfach das mit der schlechteren Auflösung mit “Unscharf maskieren” schärfer machen.
  • Verkrümmungsstabilisierung: Komischer Name aber genial. Damit werden verwackelte Videos beruhigt. Geht natürlich nur zu einem gewissen grad. Versuche in jedem Fall die Aufnahmen so ruhig / stabil wie möglich aufzuzeichnen. Der Effekt kann nicht zaubern 🙂 Wie das geht erfährst du u.a. in meinem Videoworkshop für Einsteiger.
  • Weiche Blende: Weich verwischter Übergang zwischen zwei Videoclips
  • Zeittrennung: Für Zeitlupen-Effekte / Slow-Motion
  • Zeitverkrümmung: Für Zeitlupen-Effekte / Slow-Motion
  • Übergang zu Schwarz: Video wird auf Schwarz überblendet (oftmals als Abspann ideal)
  • Übergang zu Weiß: Video wird auf Weiß überblendet (kann man auch gut als Abspann nutzen)

 

Falls du mehr zu Premiere und dem Videoschnitt und natürlich dem Filmen (Planung, Idee, Umsetzung, Post-Produktion) erfahren willst, dann besuche einmal mein Tagesseminar / Tagesworkshop zum Filmen.

Ich habe Workshopeinmal für Privatanwender (Urlaubsvideos und private Videos)

und einmal für Firmenkunden (Erklärvideos etc.)

im Angebot.

 

Viele Grüße dein Andreas

 

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