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Teil 2: Erfolg als selbständiger Künstler — 15 Tipps um dein Business zu hacken!

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Du willst dich mit der Fotografie selbständig machen oder hast es bereits getan? Dann freu dich jetzt auf 15 Tipps und Ansätze wie du als Künstler bzw. Fotograf erfolgreich sein kannst! Dies ist Teil 2 von 2 mit den verbleibenden 7 Tipps. Los gehts:

[title text=“Tipp 8: Lese ein Buch“ style=“bold“]

Hörbucher zählen natürlich auch! Wie viele Bücher liest du pro Jahr? 0, 1-5, 5-10, 10+ ?

In 5 Jahren wirst du die Summe der Leute sein, die du getroffen hast und der Bücher, die du gelesen hast!

Buchtipps:

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[title text=“Tipp 9: Dem Kunden deine Fotos zeigen. Am selben Tag.“ style=“bold“]

Menschen sind es gewohnt, sofort nach der Aufnahme das Ergebnisfoto (z.B. auf dem Smartphone) zu sehen. Bei einem Hochzeitsauftrag wird das schwierig — erstens hast du nicht so viel Zeit und zweitens sieht man auf dem doch vergleichsweise kleinen Kameradisplay wenig (erst Recht, wenn zig Leute gleichzeitig darauf schauen wollen…)

Deshalb: Nimm bei einem Auftrag einen Bildschirm mit oder ein Tablet oder einen digitalen Bilderrahmen mit!

Die Fotos kannst du dann per Wifi übertragen und ggf. ein LR Preset drüberlegen bzw. das deinen Assistenten machen lassen.

„Es gibt nichts Besseres, was du für dein Business tun kannst, als 1. deine bestmögliche Leistung zu bringen und 2. sie allen zu zeigen!“ — Andreas Martin

Je früher man deine Bilder sieht, desto beeindruckender ist es für deine Kunden! Außerdem ist es gleichzeitig relevante Werbung für dich.

[title text=“Tipp 10: Treibe deine Veröffentlichungen voran!“ style=“bold“]

Veröffentlichungen von deinen Fotos tun zunächst mal deinem Ego gut! Außerdem sind sie gut für deine Glaubwürdigkeit als Fotograf: Integriere die Veröffentlichungen auf deiner Homepage, mache sie über Social Media Kanäle bekannt, usw.

Weiterer Vorteil: Sowohl deine business als auch viele private Kunden freuen sich über die kostenlose PR durch dich!

[title text=“Tipp 11: Stelle jemanden ein!“ style=“bold“]

Zunächst auf Stundenbasis. So kannst du bei Bedarf die Stunden nach und nach erhöhen bzw. je nach Arbeit steuern.

Wichtig für dein Vorankommen: Delegiere Arbeit! Alles was nicht deine Kernkompetenz ist, ist ganz klar Kandidat für Delegation.

Am Beispiel von einem Fotografen sind folgende Punkte unbedingt in der Delegationsliste auf Platz eins:

  • Marketing (einschließlich Social Media, Logodesign, Suchmaschinenoptimierung, Homepageprogrammierung, Homepagedesign, Online Marketing/Ads, Flyer gestalten …)
  • Bildbearbeitung
  • Buchhaltung
  • Rechnungswesen
  • Mahnwesen
  • Belegerfassung
  • Reinigung deiner Geschäftsräume
  • Pflege, Vorbereitung deiner Ausrüstung (Assistent!)

Dein Kernkompetenz:

  • Fotografie
  • Direkte Kundenkontakt / Kundenpflege
  • Angebotserstellung & Kalkulation
  • Strategische Kooperationen vereinbaren (z.B. mit anderen Fotografen) (siehe Tipp 4)

[title text=“Tipp 12: Veranstalte ein eigenes Event“ style=“bold“]

Zum Beispiel ein Networking Event. Das kann auch nur ein kleines Treffen mit drei Leuten auf einen Kaffee sein. Als Gastgeber wirst du automatisch bekannt(er)!

Ein Beispiel dafür war das Barcamp „Im Fokus“ von mir. So konnte ich an über 10 Treffen mit in Summe über 100 Kunden, Kontakt halten. Gab es im Anschluß Folge-Buchungen von genau den Kunden: Ja! Und nicht weil ich in den Barcamps irgendwas verkauft habe, sondern weil ich kostenlos Wissen geteilt habe.

Merke: Geben vor nehmen. Wenn du gibst, wirst du auch (automatisch) bekommen!

[title text=“Tipp 13: Geld: Fixkosten-Kontrolle“ style=“bold“]

Hol dir deine Kontoauszüge der letzten drei Monate. Streiche alle Positionen z.B. mit grünem Textmarker an, die Fixkosten sind. Tippe dann alle deine Fixkosten in eine Tabelle.

Kategorisiere sie nach:

  1. absolut nötig und es gibt keine Alternative
  2. nötig, aber vielleicht gibt es eine günstigere Alternative (=du recherchierst später nach Alternativen)
  3. nicht unbedingt nötig, kündigen

… was du abschließend zu tun hast, ist klar ;.)

Ich habe mit dieser einfachen Strategie meine Fixkosten um über 2000 Euro pro Monat gesenkt.

Merke: Fixkosten sind die Schlinge um deinen Hals, die sich dann zuzieht, wenn die Auftragslage mal unterdurchschnittlich ist. Ich wünsche es dir zwar nicht, aber alleine aufgrund der schwankenden Wirtschaftslage und aufgrund saisonaler Unterschiede wird es solche „Auftragslöcher“ geben.

[title text=“Tipp 14: Ausgaben für Ausrüstung“ style=“bold“]

Welche Teile deiner Ausrüstung hast du in den letzten zwölf Monaten nicht benutzt?

Diese würde ich gleich auf eBay zum Verkauf einstellen!

Mehr Platz — mehr Geld — weniger Ballast!

Und du wirst darin erinnert, das der Ausrüstungwahnsinn für uns freiberufliche Fotografen VOR JEDEM KAUF mehrfach überlegt sein will! Auch ich habe schon einige Objektive oder „unverzichtbare“ Dinge gekauft, die hinterher wenig genutzt wurden.

Bonustipp: Ich nutze Leihanbieter bevor ich etwas kaufe. Und dann leihe ich etwas mindestens 3 Mal. Dann ist garantiert der Anfangs-Hype verflogen und ich sehe ob ich das Teil wirklich regelmäßig einsetze.

[title text=“Tipp 15: Deine Preise“ style=“bold“]

Drei Fragen solltest du dir stellen:

  1. Wie hast du deine Preise gemacht?
  2. Wann hast du deine Preise zuletzt überarbeitet?
  3. Wie entscheidest du, ob du deine Preise senken oder erhöhen kannst?

Das sind MEINE Antworten darauf:

  1. Ich habe meine Preise durch einen Wettbewerbsvergleich, ständiges Feedback aus Angeboten und meiner eigenen Kostenkalkulation (Fixe + Variable Kosten) „gemacht“. In Wahrheit ändern sich diese in Regelmäßigen Abständen. Denn Feedback kommt laufend.
  2. Jeden Monat denke ich mindestens 1x über meine Preise nach.
  3. Über tatsächliches Kunden Feedback und Kundenbuchungen.

Kurzfassung:

  • Hast du mehr Aufträge als Zeit? Preise erhöhen!
  • Hast du mehr Zeit als Aufträge? Leistungsangebot verbessern.

Aber nur mit relevanten Leistungen, die dich nicht extrem viel kosten, dem Kunden nutzen oder von ihm als nützlich wahrgenommen werden. Ist dein Preis bereits unter Marktpreis, senke ihn nicht weiter. Um herauszufinden was Kundenwünsche sind, kannst du ihnen drei mögliche Leistungen zur Auswahl gratis anbieten.

Beispiel: Dein Hochzeitspakete mit 8 Stunden wird vom Kunden gebucht. Nun kann er sich zwischen drei kostenlosen Zusatzoptionen entscheiden (zum Beispiel 1x Hochzeitsalbum oder kostenlose Social Media Bilder am nächsten Tag nach der Hochzeit oder 100 gedruckte Dankeskarten nach der Hochzeit zum versenden an die Gäste. Du entscheidest dann welche Option deine Kunden am liebsten mögen anhand der am häufigsten gewählten Option.) Vorteil: Das ist eine geniale Marktforschungsmöglichkeit mit direkter Praxisumsetzung! Und ganz klar, kannst du diesen Test dann nach einiger Zeit in kostenpflichtige Produkte umwandeln.

[title text=“BONUS-Tipp 16: Bilde dich finanziell weiter“ style=“bold“]

Extrem zufrieden bin ich mit diesem Buch + Hörbuch von Alex Fischer. Lasse dich auf keinen Fall vom Titel abschrecken, der klingt unseriös und ist aus meiner Sicht schlecht gewählt. Der Inhalt ist aber genial. Ein BWL Studium + gepaart mit UMSETZBAREN Tipps eines Millionärs. Kaufen!

 


Für Teil 1 dieser Tipps klicke hier!


Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, dich in der Fotografie selbständig zu machen, dann komme doch in ein Einzelcoaching von mir. In dem 1:1 Coaching kann ich dir direkt helfen, erfolgreich durchzustarten!

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