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Vergleich: Photoshop Elements 14 und Photoshop CC

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Photoshop CC ist DAS leistungsstärkste Bildbearbeitungsprogramm auf dem Markt. Selbst die Photoshop Profis nutzen nach jahrelangem Arbeiten nur einen Bruchteil der unendlich vielen Möglichkeiten und Werkzeuge, die das Programm bietet. Deshalb bietet Adobe mit Photoshop Elements eine kleinere Version, die auch deutlich weniger kostet. Ich vergleiche die beiden Versionen – muss es immer Photoshop CC sein oder reicht für viele Aufgaben auch Photoshop Elements?

Was bietet Photoshop Elements 14?

Grundsätzlich spricht Elements Leute an, die sich das erste Mal in der Bildbearbeitung versuchen und keine bis wenig Erfahrung darin haben. Dementsprechend ist das Programm so aufgebaut, dass der Nutzer durch Bearbeitungsschritte geleitet wird. Das spart bei einigen Effekten viel Zeit im Vergleich zu Photoshop CC. Das Profi-Programm Photoshop CC hingegen, geht davon aus, dass du weißt, welche Funktion du nutzen willst und auch weißt, wie diese anzuwenden sein. Anleitung gibt es in der Form keine.

Bei Elements kann man zwischen drei verschiedenen Modi wählen: Quick, Guided oder Expert. Im Quick Modus kannst du Autokorrekturen auswählen, bei denen das Programm die Bearbeitung komplett übernimmt. Das macht es Bildbearbeitungs-Neulingen besonders einfach. Anhand der Vorschaubilder kannst du entscheiden, welche Autokorrektur dir am besten gefällt. Im Guided Modus wirst du durch verschiedene Bearbeitungsschritte (wie Portraitretusche, Kontrastkorrektur oder dramatische Effekte) geleitet. Im Expert Modus kommt man der Photoshop CC Version am nächsten – die meisten Photoshop Tools sind hier ähnlich zur Profiversion verfügbar. Trotzdem werden Photoshop Profis ein paar Tools vermissen, die ich euch hier aufgezählt habe.

Das fehlt bei Photoshop Elements 14

  • Gradationskurve, Farbbalance und Dynamik-Regler
  • Smartfilter (Scharfzeichnung und andere „Filter“-Kommandos verlustfrei immer wieder justieren oder abschalten)
  • Smart-Objekte (Ebenen, die auch nach mehreren Verkleinerungen oder Drehungen intern die volle Qualität behalten und zurückgesetzt werden können)
  • ein gutes Bildverwaltungsprogramm (dafür könntest du Lightroom verwenden!)
  • keine eigenen Befehlsfolgen (Aktionen) erstellbar – Photoshop Elements spielt zwar Aktionen ab, erstellen muss man sie mit einer Photoshop-Vollversion
  • nur bis zu 100 Änderungen können widerrufen werden (bei CC bis zu 1.000) – ein wichtiger Vorteil bei Retuschen und Montagen
  • man kann nur im RGB-Farbmodus arbeiten, sprich wer für Druckvorstufe arbeitet oder CMYK als Farbraum benötigt… braucht Photoshop CC
  • nur Photoshop CC kann JPEG-Dateien im Raw-Entwicklungs-Dialog bearbeiten, es überträgt Korrekturen vielseitig auf andere Dateien und bietet die gesamte Raw-Technik als verlustfreien Smartfilter (Camera RAW Filter) im Hauptprogramm an

Fazit zu Photoshop Elements 14

Die günstigere Einsteiger-Version Photoshop Elements bietet sehr ordentliche Bildbearbeitung – schließlich stammt es vom Pixelprofi Photoshop CC ab. Für Einsteiger und im Alltag liefert das Programm aber absolut zufriedenstellende Ergebnisse. Profis vermissen im Vergleich zum großen Bruder Funktonen wie die Gradationskurve, Smart-Objekte, eigene Tastaturbefehle oder Befehlsaufzeichnung. Insbesondere die Elements Bildverwaltung zeigt Schwächen.

Der große Vorteil von Elements ist aber definitiv die einfache Bedienung und Handhabung für Bildbearbeitungs-Einsteiger und Gelegenheits-Nutzer. Man spart sich mit  Autokorrekturen bzw. angeleiteten Bearbeitungen viel Zeit, anstatt sich lange mit Photoshop CC rumzuschlagen.

Weiterer Pluspunkt ist der Preis: man kann es bei Adobe einmalig für knapp 80 Euro kaufen (Stand August 2016) ->

Photoshop CC ist nur als Abo erwerbbar. Das ganze heißt „Creative Cloud Abo für Fotografen“ nutzbar ist (pro Jahr sind das aktuell ca. 140 Euro).

 

Wenn du dich für Photoshop CC oder Photoshop Elements entscheidest und dir den Einstieg so einfach wie möglich gestalten willst, bringen wir dich in diesem Workshop „von 0 auf 100“:

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