Was unterscheidet den Profi- vom Amateurfotografen?

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Nikon hat in einem Experiment (Quelle: Profifoto 9/2012) untersucht, warum „Profis“ bessere Bilder machen als Amateurfotografen. Dabei kam erstaunliches heraus…

1. Der Profi nimmt sich 3x mehr Zeit (Im Experiment 10:22 Minuten anstelle von 2:43 Minuten beim Amateur) um seine Fotos zu machen.

2. Der Profi zieht 3x mehr Aufnahmemöglichkeiten in Betracht. (Im Experiment zogen die Profis 29 mögliche Bildausschnitte in Betracht; die Amateure nur 8)

Hier war besonders deutlich, dass Amateure direkt auf das gewünschte Bild zugehen und es fotografieren. Die Profis machten dies auch, jedoch suchten sie dann nach weiteren Möglichkeiten, also anderen Aufnahmepositionen z.B. mit anderen sichtbaren Vorder- und Hintergründen.

Du willst besser in der Fotografie werden?

Dann beherzige die Studienergebnisse und:

1. Nimm dir genügend Zeit!

2. Wenn du glaubst dein Foto „im Kasten zu haben“, dann mache noch weiter und suche noch mehr Blickwinkel, Standorte, anderes Licht, …

 

Wenn du dein Auge und deine Kreativität gezielt schulen willst, kann auch ein Workshop zur Bildgestaltung für dich interessant sein. Schau mal die nachfolgende Kursbeschreibung an für unseren: „Aufbauworkshop: Fotografisches Sehen“.

Kommentare

4 Antworten zu “Was unterscheidet den Profi- vom Amateurfotografen?”

  1. […] Die Qualität des Lehrers hat sicherlich den größten Einfluß auf euren Lernerfolg: Erfahrung zählt hier am meisten. Wählt ruhig einen echten Profi aus, denn von diesen könnt ihr am meisten lernen. Lest hier nach, was einen Profi- von einem Amateurfotografen unterscheidet. […]

  2. Hallo Andreas,
    das sind wirklich interessante Ergebnisse und sie stimmen… Dabei erwische ich mich (leider) auch immer wieder, dass man sich viel mehr Zeit für jedes Foto gönnen sollte und die verschiedensten Blickwinkel/Positionen versuchen sollte. V.a. auch viel näher an das Objekt heranzugehen und nicht immer nur eine Totalansicht einfangen zu wollen.
    Viele Grüsse
    David

    • Hallo David, das stimmt – und auch der „Profi“ kann in die Falle tappen, sich nicht genug Zeit zu nehmen. Gerade wenn ein enger Zeitplan von einem Kunden vorgegeben wurde oder aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen weniger Zeit für das Shooting bleibt. In solchen Situationen versuche ich zuerst die wichtigsten Aufnahmen zu machen, also die die auf jeden Fall benötigt werden. So habe ich dann oft doch noch Zeit weitere Möglichkeiten, Blickwinkel etc. auszuprobieren und mehr zu erreichen.

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