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Fine Art Photography – die etwas andere Art zu Fotografieren

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Was ist Fine Art Photography überhaupt? Bei Fine Art Photography steht der Fotograf im Vordergrund…

Das heißt bei dieser Art von Fotografien soll die emotionale Sichtweise des Fotografen zu der abgelichteten Szene ausgedrückt werden. So wird das subjektive Empfinden des Fotografen mit anderen geteilt. Damit steht die Fine Art Photography im Gegensatz zur Doku- und Pressefotografie, bei der in den Fotografien die objektive Realität dargestellt werden soll.

Wie kann man diese komplizierte Definition von Fine Art Photography praktisch umsetzen?

Es gibt einerseits technische als auch künstlerische Möglichkeiten Fine Art Photography umzusetzen. Jeder Fotograf, der Fine Art Photography praktiziert, hat seine eigene Vorstellung. Deshalb soll die folgende Auswahl an Möglichkeiten an dieser Stelle.

Technische Möglichkeiten, um Fine Art Photography umzusetzen:

  • Gezielter Einsatz der Blende und Verschlusszeit um ein künstlerisch und ästhetisch ansprechendes Foto zu erzeugen.
  • Der ISO Wert wird meist niedrig eingestellt. (Auch hier gibt es Ausnahmen: Fotografen die gezielt mit hohen ISO Werten arbeiten um absichtlich (!) die Bildqualität zu reduzieren.)
  • Wir Menschen sehen mit zwei Augen – unsere Kameras haben allerdings „nur ein Auge“. Deshalb ist es die Aufgabe des Fotografen, den Eindruck von Tiefe wieder herzustellen.
  • Selbst das beste Foto sieht ohne Nachbearbeitung selten sehr gut aus. – Also ran an Lightroom und Photoshop.

Künstlerische Möglichkeiten, um Fine Art Photography umzusetzen:

  • Das Licht ist wichtiger als das Motiv (selbst langweilige Motive sehen in gutem Licht gut aus).
  • Wir benutzen zwar die Kamera, um Bilder zu machen – wir wollen aber uns selbst ausdrücken. Sprich: Bringe dich in Fotos ein. Das heißt dass du z.B. einen einheitlichen Stil verfolgst wie alle Fotos in Schwarzweiß oder nur „Selfies“ machst 🙂 Integriere deine Interessen in deine Fotografie. Wenn du ein Hobby hast z.B. Sport dann zeige deine Sportart.
  • Fotografieren ist sehr technisch orientiert, aber unser „Sehen“ ist wichtiger als die Technik. Warte auf gute Motive. Suche gute Motive.
  • Schlechtes Wetter (Regen, Sturm, Nebel …) kann sehr gute Fotos hervorbringen!
  • Auch wenn uns die Hintergrundszene interessiert müssen wir dem Vordergrund trotzdem eine hohe Aufmerksamkeit schenken. Achte sowohl auf den Vordergrund als auch auf den Hintergrund. Ändere deinen Standpunkt bis nur noch „relevantes“ und „zusammenpassendes“ im Bild zu sehen ist.
  • Nutze neben Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auch die blaue Stunde zur Fotografie. Da hier ein besonders schönes Licht herrscht.
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Ich bin kein Fine Art Fotograf, trotzdem habe ich mich hier am Thema versucht. Ich wollte eine Formenstudie aus Flächen und Linien erzeugen und das eigentliche Motiv abstrakt darstellen. Weiterhin zeige ich mein Interesse für Technik (Auto, Flugzeug, …). Und zu guter Letzt habe ich in der Nachbearbeitung in Lightroom eine kühle Stimmung durch den Einsatz von vielen Blautönen erzeugt.

 

Wenn dich das Thema Fine Art Photography interessiert, schau dir folgende drei Workshop an:

Wenn du künstlerisch und bei der Motivwahl besser werden willst ist das der richtige Fotoworkshop für dich:

Wenn du noch mit der Belichtung kämpfst und es für dich „schwierige“ Lichtsituationen gibt, dann schau dir diesen Fotokurs an:

Wenn du in der Nachbearbeitung besser werden willst, schau dir diesen Fotokurs an:

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